Matula – Auf allen Festen

von AlterVerwalter

Matula - auf allen FestenMal schön mit 20 Sachen im ersten Gang den Berg rauftuckern. Was geht mir diese Heulsusenkacke auf den Sack! Wo kommen nur diese ganzen Hohlbirnen her, so betroffen von ihrem eigenen scheiß Leben, und warum müssen die ihre Befindlichkeiten auch noch unbedingt für die Nachwelt erhalten, können die nicht einfach stumm in ihren Kellern vergammeln? Aber nee, is nich, lieber noch ne weitere lahmarschige Band gründen! MATULA passen perfekt ins Schema: monotoner Ätzgesang trifft unspektakuläre Songaufbauten. Das wievielte Album ist das jetzt? Das dritte?? Leute, wenn ich euch so höre, nach 10 Sekunden ist doch eh schon alles gesagt! „Alles doof aber ich bleib trotzdem“, so die simple Message, die sich hier auf qualvolle 11 Songs streckt, gemacht für Kastenbrillenträger mit Flanellhemden und viel zu enger Jeans, die mit einem Club Mate in der Hand und halb geschlossenen Augenlidern durchs Lokal torkeln, sich so unglaublich emanzipiert fühlen weil MATULA doch alles zum Ausdruck bringen, was sie schon immer gedacht haben – nämlich GAR NICHTS! Und die Lieder, boah, welcher Künstler war denn da am Werkeln, dieser Wahnsinnseffekt mit aufbauend gedeckter Gitarre, und das zieht sich durch die komplette Platte, ab und zu mal nen neuen Akkord angeschlagen und sonst regiert pure Monotonie. Was dann wieder perfekt passt zum Gesamtbild. Selbst das Coverfoto ist so abgrundtief kacke, ein Wechselmotiv mit wahlweise Mann oder Frau in edlen Klamotten und mit Tattoos auf der Haut, weil die ja so ungeheuer rebellisch sind und volle Kanne dagegen, aber doch fleißig mit dem Strom schwimmen. Spex kommt von Spucken, ihr Honks!

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