Chuck Ragan – Live at Skaters Palace

von Gastwriter

Gastbeitrag von the real Beard Simpson

chuckraganliveNa, da werden die kleinen Skater-Scheißer den Abend aber schön im Strahl gekotzt haben, als ihre Skatehalle in Münster, ihr ranziger Palace, von einem Blöd-Barden mit Bart und seiner ganzen Entourage besetzt wurde! Und das alles nur, um das unsinnigste überhaupt auf Erden zu machen: ein Livealbum auf zu nehmen!!
Alter, wie dumm so eine Idee überhaupt schon ist! Ein Konzert, Echtzeit-Stimmung, und knisternde Energie auf Rillen pressen zu wollen, um, ja um was überhaupt zu erzielen? Dass sich irgendwelche Nerds zuhause im Wohnzimmer einen drauf keulen können? Die Band möglichst schnell ihre Schuld beglichen hat und aus dem Knebelvertrag rauskommt? Oder sich die Plattenfirma geldscheffelnderweise ebenfalls geil fühlen kann? „Ey Chuck Ragan live, das haben wir sooo geil hingekriegt, wir sind soooo mit dem Sektglas in der Hand abgegangen, Rock`n`Rooooooll!!“
Bam, Sack bzw Skatehallentür zumachen und mit nem Knüppel auf das ganze versammelte Dummvolk druff! DAS wäre Rock’n’Roll gewesen! Stattdessen gnidelt und fidelt sich Herr Ragan in die Herzen seiner körnerfressenden Studenten- und Agentur-Fans, es roch sicher nach Bio-Tee, und am Merch durften sich auch Nervtöter wie Peta, Sea Sheperd und AI aufbauen. Großes Harmonie-Geschrubbe bis zur Kotzgrenze, im Hintergrund emo-resque Folx-Musik, gegen die selbst eine Wurzelbehandlung beim Doc ein Segen wäre. Früher hat man Hippies nach Woodstock oder Monterey weggesperrt, heute sammeln sie sich auf solchen cleanen Singer/Songwriter-Treffen, reiben ihre blassen Veganer-Körper aneinander und brabbeln auch während der Songs respektlos irgendeine Müsli-Kacke.
Der gute Chuck Ragan kann einem da (abseits der Musik) schon fast wieder leid tun, solche Fans an zu ziehen. Als kerniger Naturbursche feiert er sich seiner Zielgruppe konträr bei Instagram als Fischfänger und Bambi-Ausweider. Auch seine markige Reibeisenstimme kommt sicher nicht vom Biozisch-trinken, Ihr PC-Hohlbrote.
Der Hammer ist aber, dass dieses unnütze Teil absichtlich nur auf fuckin‘ Vinyl veröffentlicht wird!! Was sind das für Nazis bei dieser Plattenfirma, die Menschen mit CD-Spieler wie Untermenschen behandeln? Auch Download-Codes verweigert Uncle M (aka Uncle Moussolini) und kann sich des Respekts aller reinrassigen Schallplatten-Honks sicher sein.

Man kann nur hoffen, dass nach der Show noch irgendwelche frustrierten Skater-Kids vor der Halle gewartet haben, um dem folkigen Fremdvolk die Bretter durch die Kauleisten zu ziehen… Auch wenn man das auf dem Mitschnitt nicht mehr hören wird.

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