Jungbluth – Part Ache

von AlterVerwalter

jungbluth-partacheWie so oft frage ich mich auch hier mal wieder: Warum, bitteschön, hört man sich so etwas freiwillig an? Da müssen ganz fiese Marketing-Methoden angewandt worden sein: Der Schneeball-Kettenbrief-Effekt. „Wenn du diese Band nicht likest und nicht mindestens 5 deiner Freunde dazu bringst, diese Nachricht weiter zu senden, wird dir ein Besenstiel ins Auge gerammt und du stirbst qualvoll“. Überhaupt bin ich mir ziemlich sicher, dass JUNGBLUTH ihre zweifelhaften „Fans“ mittels Drohungen auf ihre Seite ziehen. Aber wer hat da bitteschön Respekt vor? Drei schmale Burschen, die sich ihre Hühnerbrüstchen in Mamis Keller gezüchtet haben, wollen plötzlich antreten, die Mauern von Jericho zu zerbrüllen? Das ist so unglaublich lachhaft, alles muss so verdammt fett und kraftvoll und brachial klingen, wie der Dobermann in der Welpenfarm, einfach nur übertrieben. Der stümperhafte Versuch, mit ein wenig Feedback-Gitarre und langen Instrumental-Abschnitten auch noch die Tocotronic-Hörer auf ihre Seite zu ziehen, kann doch nur nach hinten losgehen. Raffen die überhaupt, wie unglaublich eintönig ihr gesamtes Schaffen ist? Wenn ihr so viel rüber bringen wollt, so viel Message habt, warum ist es dann unmöglich, die Texte zu verstehen? Hä? Erklär mir das mal einer. Brüllt ihr daheim auch die Tür an, wenn ihr sie öffnen wollt? Brüllt ihr ein leeres Blatt Papier an, wenn ihr Texte schreiben wollt? Vom ganzen Rumbrüllen sind die Gitarren schon ganz verstimmt, das hält doch niemand aus der nur einen Fünkchen Musikverstand hat. Die armen Instrumente, der arme Proberaum, die armen Bühnen die ihr schon mit eurem Krach entweihen musstet. Total hirnloser Krach. Eure Quadratschädel eignen sich echt maximal zum Stapeln im Müllcontainer!

Advertisements