Punkrocködnis

endlich ehrlich

Tag: egotronic

Egotronic – Die Natur ist dein Feind

by dietmarschraderinternational

coverGott, wie albern und immer schon Scheiße ist eigentlich dieser verkackte Keyboardhippie von Egotronic? Bereits der erste Song hätte genau so auch vom Wendler angesichts der schlimmen, schlimmen Tage im RTL Fernsehdschungel interpretiert werden können. „Die Natur ist dein Feind“ ist der vertonte Progtologen-Besuch eines von Analfissuren heimgesuchten Exil-Berliners mit zu viel Zeit vor dem Super Nintendo. Egotronic Frontmann Torgun verschreibt sich mittels einfachster Deutschpunk-Didaktik ja schon seit vielen Jahren dem Kampf gegen Rechts, den Drexbullen und dem albernen Spießbürgertum der Deutschen. Aber ist das nicht auch der gleiche Egotronic, der im Jahre 2006 mit seiner Interpretation des Songs „Ten German Bombers“ einen Track zur Ballermann: Die Weltmeister-Hits 2006 beisteuerte? Jaja, dünnes Eis mein Freund. Schon gar wenn man außer dem gesellschaftskritischen Anspruch und dem Sprachvermögen eines pubertierenden Hamburger Wutbürgers sonst nicht viel zu bieten hat, außer nem bisschen Geklimper auf Papas Arsch-Orgel. 15 Songs in 45 Minuten mit Features, die einen genau so viel interessieren, wie die komplette Discographie vom Aushängeschild der Audiolith-Anti-Alles-nix-dahinter-Institution Egotronic. N Scheißdreck eben. Christough, Kulla und die kack ätzenden pseudoprovokanten Pissflitschen von den toten Crackhuren. Langweilig ist das hier dagebotene in der Tat nicht. „Die Natur ist dein Feind“ regt mich von vorne bis hinten maßlos auf und findet zurecht seinen Platz in der Bravo-Zeitung und dem Verfassungsschutzbericht. Oh, n Song gegen Frei.Wild – wie einfallsreich. Weltverbesserer auf Sparflamme und wenn das Geld ruft, seid ihr bald im Vorprogramm, ihr scheiß Verräter. „Die Natur ist dein Feind“ gehört sofort vernichtet, die Band Egotronic sofort aufgelöst. Fickt euch

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Punk im Pott 2013, Tag 2 (28.12.2013)

by AlterVerwalter

Gestern war es schon unmöglich, heraus zu finden, was an diesem Festival Punk sein soll. Vielleicht ja doch die Unmengen an Nix-Gut-Kids in ihren von Mama finanzierten Lederjacken. Die Musik war es jedenfalls nicht!

Heute wieder ein ähnliches Bild vor der Halle: Die anwesenden Gestalten haben noch  genügend Restpegel, um Silvester auch ganz sicher verschlafen zu müssen, auch die örtlichen Sicherheitskräfte sehen nicht gerade glücklich aus. Dass es überhaupt noch so weit kommen muss: SICHERHEITSKRÄFTE bei nem Punk-Festival! Bindet doch direkt jedem ’ne Kette ans Bein!

Als ich eintreffe, spielen noch SCHMEISIG, wie bereits gestern Abend, wo ich bereits schreiend Reißaus nahm. Fiel dem Veranstalter nichts Besseres ein?
DIE SHITLERS. Witz komm raus, der Name ist ja schon selten beschissen. Die Typen selbst haben sichtlich keine Ahnung von Punk, halten sich aber für die neuen TOTEN HOSEN. Bloß weg!
BARB WIRE DOLLS. Na klar, ne Sängerin die viel Haut zeigt und Musik die eher Rock’n’Roll als Punk ist. Wenn die Lieder wenigstens Klasse hätten, aber das ist echt Ohrenvergewaltigung.
HOTEL ENERGIEBALL. Ist heute der Tag der beschissenen Bandnamen? Musik genauso einfallslos wie alles am heutigen Tage.
CRUSHING CASPARS. Diese Metalcore-Kacke war noch nie Punk, merkt euch das!
THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM. Oh, total wild, Provokation, Elektro auf ’nem Punkfestival, der Gitarrist zeigt seinen Schwanz und die Sängerinnen ihren Ausschnitt. Geht bitte zurück zu TV TOTAL, wo ihr hin gehört!
THE IDIOTS. Ach bitte, die hätten in der Versenkung bleiben können. Ähnlich wie MARIONETZ gestern, nur ein Originalmitglied und das tut auch nichts weiter als seine Pflicht absolvieren.
KNOCHENFABRIK. Um mich rum eine Horde Kiddiepunks, die offensichtlich ALLES zum Brüllen komisch finden, was der Sänger sagt. Gähn.
MASSENDEFEKT. Wie kann man sich diese SCHEISSE ernsthaft geben? Sind wir hier  bei ROCK AM RING? Kotz kotz kotz!
SCHLIESSMUSKEL. Reunion die Fünfmillionste. Und es wird nicht besser. Noch schlimmer sind die Kiddiepunks, die so tun, als würden sie die Lieder tatsächlich noch kennen. Pustekuchen.
DIE MIMMIS. Riecht alles sehr nach Standardshow und aufgewärmten Kamellen. Nee ey.
ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN. Hatten wir das schon, die Reunions mit nur einem Originalmitglied? Was Micro hier serviert, ist einfach nur vergammelter Brotbelag.
EGOTRONIC. Zur „Tarnung“ ne Gitarre dabei, aber es bleibt trotzdem Techno-Gestampfe mit einfallslosen Texten. Ekelhaft. Was hat das auf nem Punkfestival verloren?
LOIKAEMIE. Fleischmützenträger olé. Dermaßen langweilig, da machen MASSENDEFEKT ja bessere Rockmusik.
FEINE SAHNE FISCHFILET. Tätä, immer schön gegen dies und gegen das wettern, und doch klingt alles wie vom Teleprompter abgelesen. Vorpommerns gefährlichste Band? Dass ich nicht lache!

Fazit: Das PUNK IM POTT macht seinem Namen alle Ehre. Könnte auch PUNK FÜR DIE TONNE heißen, so einen riesigen Haufen überflüssiger Scheiße hat man selten auf einer Bühne gesehen. Von dem, was da so vor der Bühne stand, ganz zu schweigen. Wo bleibt GG ALLIN, wenn man ihn braucht??